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Bei dem Tic (Tick) handelt es sich um meist automatisch, manchmal willkürlich beinflussbare, plötzlich einsetzende rasche Muskelzuckungen im Sinne von Stereotypien mit zwanghaften Ausdrucks-, Abwehr- oder Reflexbewegungen.
Die Ursache können Erkrankungen des extrapramidalen Systems (z.B. Gilles de- la Tourette-Syndrom oder Blepharospasmus), sowie auch psychogene Faktoren sein. Bei Kindern ist es meistens eine passagere Erscheinung. |
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Differentialdiagnostisch ist festzustellen ob es sich um plötzlich einschiessende Bewegungen bei Corea (minor) handelt.
Das Gilles de- la Tourette- Syndrom wird sich naturheikundlich kaum beeinflussen lassen, wobei bei einem Blepharospas eine alternative Behandlung durchaus sinnvoll und hilfreich sein kann.
Der B. kann durch einen Lidkrampf, Krampf des M. orbicularis oculi und des M. corrugator supercilii (und/oder Inhibition des M. levator palpebrae superioris) entstehen.
Vorkommen:
- einseitig (od. beidseitig): bei Reizerscheinungen am Auge (z. B. durch Ultraviolettstrahlung oder Erkrankung der vorderen Augenabschnitte;
- beidseitig: als extrapyramidales Symptom (klonisch oder tonisch; insbesonders als fokale Dystonie).
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